Pressestimmen

'Die Troerinnen' am Baadischen Staatstheater Karlsruhe

 

„Dieser von Marie Roth geschaffene Spielraum wird ergänzt durch die Schwarzweißvideos von Sami Bill, der in seinen Bildern über diesen Steg Wasser langsam fließen lässt, was manchmal auch Blut sein könnte, oder eine Unmenge an Wasserkäfern schwimmen lässt, unterstützt noch durch die Musik von Kostia Rapoport, in der chorische Elemente, die manchmal an gregorianische Gesänge erinnern,  benutzt und rhythmische Instrumente, die der Inszenierung eine ganz eigene Erzählzeit geben."

Die Deutsche Bühne, 10.04.2016, Manfred Jahnke

 

"Was diesem insgesamt recht ordentlichen Gebrauchstext an Musikalität fehlt, machen die mal bedrohlichen, mal donnernden Schlagzeugklänge von Kostia Rappaport wett, zusätzlich markieren die Videos von Sami Bill die Szenenwechsel: Kakerlaken aus Licht laufen da über schwarzen Grund, Fetzen von rasch dahintreibenden Gewitterwolken jagen über die schiefe Ebene, oder es ist, als ob das Sonnenlicht zuckend durch sturmgeschüttelte Bäume fiele."

nachtkritik.de, 10.04.2016, Elske Brault

 


'Die Unendliche Geschichte' am Thalia Theater Hamburg

 

„Dem geneigten, schon nicht mehr ganz so kindlichen Besucher ab 10 Jahren eröffnen sich hier fulminante fantastische Welten und Abenteuer – und auch manch philosophischer Gedanke (...) In zauberhaft gezeichneten Videoprojektionen fallen Blätter von den Bäumen (...) Die Inszenierung will sichtlich mit neuen Medienwelten konkurrieren und greift gekonnt aber wohl platziert in die große Bühnentrickkiste. Uyulála etwa wird da zur Stimme einer Lichtprojektion.“

Hamburger Abendblatt, 10.11.2015, Annette Stiekele


„Das Ausstattungteam hat wirklich Ungewöhnliches geleistet, der Kostümbildner Andy Besuch; die Bühnenbildnerin Constanze Kümmel. Und nicht zuletzt: der Videokünstler Sami Bill - er zauberte dichte Collagen und eindrucksvolle Animationsfilme. (...) Ein gelungenes Plädoyer für die Phantasie war diese beherzte Inszenierung von Rüdiger Pape."

NDR, 90,3

 

„ Sowohl Bühnenbild als auch die liebevoll-zeichnerisch gearbeiteten Videosequenzen Sami Bills geben gerade genug Anregung, um sich in Ort und Vorgehen einzufühlen, der Rest sei der hier besungenen Phantasie überlassen. (...) die starke Schlussszene, in der Bastian in kraftvollen, gerade-aus-der-Handlungsunfähigkeit-erwachten Bewegungen sein neues Phantasién (per Videoprojektion,a.d.A) an die Wand zaubert.“

www.reihesiebenmitte.de, 09.11.2015, Franziska Jakobi

 

 


'Die Bassariden' am Nationaltheater Mannheim Opernhaus


„Indes darüber, im stockfinsteren Oberstübchen, kommt es alsbald zu krausen Orgien, die dem Publikum dankenswerterweise nur als mürb-grünliche Live-Videos, aufgenommen mit einer Nachtbildkamera, zugemutet werden. Man sieht also nicht sehr viel von der Chor-Erotik in Unterwäsche, kann sich deshalb auch nicht ablenken lassen von der vokalen und orchestralen Opulenz der farbgleisnerischen Partitur. Man kann gar nicht genug davon kriegen! (...) Kollektive Glanzleistungen wie diese wachsen nur auf dem Kompost gut geführter Stadttheater.“

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 27.10.2015, N.N.

 

„Am eindrucksvollsten sieht man die ­Annäherung der beiden Männer aber in einer der zahlreichen Videosequenzen, die auf den Gazevorhang des ersten Stockwerks projiziert werden: Dort oben wohnen ­Gefühl, Sinnlichkeit, Entgrenzung, die zwischen den Bücherregalen im Erdgeschoss nicht leben dürfen, und dort verwandelt sich in einem virtuosen Drehschwindel Pentheus in Dionysos und Dionysos in Pentheus.

Nicht alles in Sami Bills Filmbildern ist derart zwingend. Manches bacchanalische Begrapschen und Körperverrenken hätte nicht unbedingt sein müssen. Insgesamt aber schafft das Video eine überzeugende zweite Ebene des Un- und Unterbewussten – und macht zwingend deutlich, dass in diesem Stück nicht nur der Gegensatz zwischen Emotion und Rationalität, ja auch Eros und Thanatos verhandelt wird, sondern auch ­jener zwischen Kunst und Wirklichkeit.“

Stuttgarter Nachrichten, 26.10.2015, Susanne Benda

 

"Hilbrich zeigt das ausschließlich als Video (Sami Bill), aufgenommen in einem dunklen Raum mit Nachtsichtgerät: entkleidete Choristen, tastende Hände auf halbnackten Leibern, ein paar technische Tricks auch. Das ist nicht spießig (oder: wenn es spießig ist, ist die Kunst es auch), sondern vage und an sich schön. (...) Die Bilder übertrumpfen und überwältigen nicht die Musik, sondern greifen sogar ihren manchmal fast banalen, schönen, aber auch flüchtigen Anteil klug auf."

Frankfurter Rundschau, 26.10.2015, Judith von Sternburg

 

„Überwältigend am Abend zudem die filmischen Zuspielungen und Video-Überblendungen, die manchmal an Pasolini erinnern mögen.

(...) Keine leichte Kost, aber ein wertiger Opernabend, der viel Beifall vom Premierenpublikum erhält.“

www.opernnetz.de, 24.10.2015, Eckhard Britsch

 

"Lang anhaltenden Jubel, fast schon Sprechchöre wie nach einem gewonnenen Fußballspiel gab
es am Freitagabend im Nationaltheater Mannheim. Grund: Das amtierende Opernhaus des
Jahres spielte Hans Werner Henzes Oper "Die Bassariden" in der Regie von Frank Hilbrich."

Mannheimer Morgen, 26.10.2015, Stefan M. Dettlinger

 


'Furcht und Ekel' bei den Mühlheimer Theatertagen


"Überall liegen kleine Hölzchen herum, vielleicht Streichhölzer, denen die roten Köpfe fehlen. Noch lässt dich die Gefahr kontrollieren, noch ist es nicht zu spät, scheint Sami Bills Bühnenbild zu sagen. Ein Versprechen, das angesichts von Dirk Lauckes Szenenfolge über den rechten Stand der Dinge landauf, landab allerdings mehr als nur ein wenig irritiert."

www.kulturwest.de


„Über die fast leere Bühne im Ringlokschuppen zieht sich ein Wall aus scheinbar harmlosen Schnitzeln oder Spänen - beim genauen Hinsehen sind es jedoch Streichhölzer: unzählige Zündhölzer, ein Funke würde genügen… Die Spur ist gelegt (...).“

www.theaterpur.net, 06/15,

 



'Nachtasyl' am Schauspiel Frankfurt

 

„Herausgekommen ist ein bemerkenswerter Abend, für den Sami Bill einen Raum mit metallenen Leitern geschaffen hat. Darauf klettern die Akteure im Kellerverlies und ringen um ihre Identität.“

Die deutsche Bühne, 04/15, Elisabeth Maier



 

'Peter Pan' am Schauspiel Frankfurt

 

„Mit Hilfe einer aufwendigen Technik, verschiedener Spielebenen und mehrerer Projektionsflächen, mittels einer überwältigenden und formenreichen videokünstlerischen Schatten- und Flimmermagie sowie einer durchgängigen musikalischen Live-Begleitung ist ihnen ein großer Bühnenzauber gelungen.“

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 17.11.2014, Michael Hierholzer

 

„Michael Schweighöfers Inszenierung für das Schauspiel Frankfurt zeigt Spaß und Sinn für die heikle Ebene unter der spannenden Handlung. Einfach, aber imponierend sind die Bühnenbilder von Volker Thiele, riesige Unterlagen, etwa mit anmontierten Betten, können nach oben weggezogen werden, als welle sich die Welt. Psychedelische Videos (Sami Bill) beleben den ansonsten nicht überfüllten Raum. Die Musik (Vivan Bhatti, Ketan Bhatti) kommt von Seeleuten und einem berufstätigen sowie singenden Hund."

Frankfurter Rundschau, 17.11.2014, Judith von Sternburg


"Schweighöfer taucht das Bühnengeschehen in äußerst fantasievolle und feingesponnene Welten aus Videoprojektionen mit Scherenschnitt-Figuren und lässt die Handlung immer wieder vom groovigen Jazz-Pop-Rock des 'Contrast Trio' begleiten."

Frankfurter Neue Presse, 17.11.2014, Astrid Biesemeier

 



'Die Jüdin von Toledo' am Staatsschauspiel Dresden

 

„‚Die Jüdin von Toledo‘ wird in Dresden trefflich aktualisiert und stark bebildert. Am Dresdner Staatsschauspiel gelang dem Regisseur Nuran David Calis eine Inszenierung des Stücks, die über weite Strecken eindringlich zeigt, wieso es eben immer noch notwendig ist, über Antisemitismus zu sprechen(...)

Calis vermag es, Situationen in komplexe und doch verspielte Bilder zu übersetzen.
Wesentlicher Bestandteil sind die Videos von Sami Bill, der schon die geniale visuelle Konzeption für ‚Supergute Tage‘ im Kleinen Haus geschaffen hat. Seine Videos sind keine technischen Mätzchen, sondern selbstverständlicher Teil der ästhetischen Idee. Auch hier füllen sie wieder den ganzen Raum aus, werden zum Teil des Bühnenbilds."

Sächsische Zeitung, 28.04.2014, Johanna Lemke,

 

 

„Gerade der Videoeinsatz überzeugt durch Durchdachtheit jenseits der Effekthascherei und schafft wunderbare Übergänge.“

nachtkritik.de, 26.04.2014, Tobias Prüwer


 

'Amsterdam' - Düsseldorfer Schauspielhaus

 

"Eine heitere bissige Show – eine Mischung aus Comic, Comedy und Schauspiel, die die häufig beschworene Toleranz innerhalb der Europäischen Union aufs Korn nimmt. Nach allen Regeln grotesker Überspitzung und mit urkomischen Comic-Bildern auf kreisender Drehscheibe (Ausstatter: Sami Bill). Eine spritzige Uraufführung im Jungen Schauspielhaus, die mit Jubel, Pfeifen und Johlen belohnt wurde, besonders für die Mimen Stefanie Reinsperger, Edgar Eckert und Nicolas Garin, die sich in 90 Minuten körperlich verausgaben und allen Comedy- und Kabarett-Affen Zucker geben. Bravorufe auch für Regisseur Nurkan Erpulat, der sich mal wieder als Meister von beißender Ironie, Tempo und Pointen geriert, und für Marijana Verhoef Cosic." WZ, 22.2.14


"Die originelle Video- und Bühnenausstattung von Sami Bill spielt dabei mit allen Sinnen. Die kleine Drehbühne gibt Unglaubliches her. Kühe fliegen vorbei, Darsteller hopsen mitten in die Projektionen hinein, fesche Prostituierte locken die Jungspunde ins Abenteuer."

coolibri, 20.03.2014


 

'Momo' - Düsseldorfer Schauspielhaus

 

"Überhaupt die Bilder. Über die weiß gestrichenen Bühnenaufbauten flackern magische Projektionen. Wenn die Handlung bei Meister Hora angekommen ist, sieht man da die Zahnräder im Innern einer Uhr, es fliegen Schmetterlinge und Blumen blühen, und alles ist ausschließlich aus Licht gemalt. Manchmal fällt ein Gaze-Schleier über die Szenerie, darauf sind kleine Einspieler zu sehen, in die die Schauspieler auf der Bühne hineintreten. Die Inszenierung wimmelt vor charmanten Ideen."

rp, 25.11.2013, Philipp Holstein


 

'Super Gute Tage - oder sie sonderbare Welt des Christopher Boone' am Staatsschauspiel Dresden

 

"Eindrucksvoll auch: die aufwändigen Videoprojektionen von Sami Bill, der dem Strich erstaunliche Beine macht und rasante Zahlen, Buchstaben, Piktogramme auf den schwarzen Grund jagt."

nachtkritik.de, 15.09.2013, Ralph Gambihler

Supergute Tage Radiobeitrag (kurz)

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Supergute Tage Radiobeitrag (ganz)
kulturWelt Mo, 16.09.2013 um 08:30 [Bayern 2]
kulturWeltbr2_Supergute-Tage-am-Staatssc
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'Almost Lovers' am Junges Schauspielhaus Düsseldorf

 

"Auf der Bühne ist ein Sporthallen-Umkleideraum nachempfunden, mit Spinden, Handtüchern, Bank. Dahinter eine Wand aus vielen Quadraten bestehender Plastikfolie, links und rechts zwei Spiegel. Das Ganze dient vor allem für die ausgeklügelten und immer ein wenig augenzwinkernden Videoprojektionen. Besonders schön: der Junge, der einem Mädchen seine Liebe gestehen will, die sich im jedoch stets entzieht: als Projektion in einem der Spiegel, die zum davon wandernden Schattenriss wird, sobald er ihr näherkommt. Oder die Szene, in der die zehn sich selbst gegenüberstehen, ihren Selbst- und Fremdbildern, denen, die sie glauben zu sein und denen, die sie wirklich sind. Es sind diese stillen, wortlosen Momente, die am stärksten wirken, so wie der Abgang, ratlos zurückblickend, die Fragen nicht beantwortet."

Stage and Screen, 25.05.2013, Sascha Krieger


 

'Tango' an den Wuppertaler Bühnen

 

"Dazu kommt ein clever ausgetüfteltes Bühnenbild (Sami Bill), das vor allem aus sechs verschiebbaren Türen und Projektionen besteht – alles in allem also beweist, dass man im Kleinen Schauspielhaus keine große pompöse Kulisse braucht, um Akzente zu setzen. Am Ende liegen die weißen Türen wie ein Trümmerfeld am Boden – und auch die Familie ist längst zerbrochen (...) So zeigt sich der Stillstand bis zur letzten Minute: Am Ende verbeugen sich die Darsteller in Zeitlupe. Das passt zu einem Abend, der ernst, aber auch sehr witzig ist – ein kurzweiliger Spaß, der jedoch lange nachwirken dürfte."

Westdeutsche Zeitung, 14.11.2011, Martina Thöne

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Tango - Radiobeitrag WDR3mosaik 14.11.2011
TANGO WDR3mosaik 14.11.2011.mp3
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'Signalkaskaden' - Fräulein Wunder AG

 

"Die ,,Signalkaskaden" verstehen sich als szenisches ,,Gedächtnistraining" und sind so lustvoll bunt wie informativ, so sinnlich schön wie seminaristisch. Die anatomischen und geistigen Wunder der Erinnerung sind der Stein des Anstoßes, und die vier Spieler tauchen als nostalgische Zauberwesen aus einem Zirkus längst vergangener Tage auf. (...) Auf sehr spielerische Weise erklären diese moderierenden Gaukler, wie das Gehirn arbeitet, räumen irgendwann die Trennwände weg und stellen Szenen aus dem kollektiven Gedächtnis nach: den Breschnew-Honecker-Kuss, das Abbey-Road-Plattencover der Beatles, die ,,Ich bin der König der Welt"-Szene aus ,,Titanic". (...),,Wir alle gehen also heute Abend mit einem anderen Gehirn nach Hause", stellt Georg Florian fest, und das ist tatsächlich ein faszinierender Gedanke.(...) Das Ende dieses Abends gilt dem Loslassen, dem Ausschalten, dem Beenden der Signalkaskaden. Wasser aus dem Lethe-Fluss bringt auch den Gästen den Segen des Nicht-Erinnerns, und all die schmerzlichen Details aus dem Langzeltgedächtnis verwandeln sich in schwerelose Seifenblasen. (...) Verkopft ist dieser Abend im wörtlichen Sinn, und selten klingt so eine Feststellung nach einem Kompliment. Hier aber ist es eins - ein großes sogar."

Hildesheimer Allgemeine Zeitung, André Mumot, 13.07.2011


P R O J E K T E  |  W O R K S H O P S  |  C O A C H I N G S

Führung und Teamdynamik - Kreativität aushalten Gastdozent an der European Management School Mainz im Fachbereich Wirtschaftspsychologie, Psychologische Handlungskompetenz

 


Erst ausprobieren, dann mitreden – Ratschläge aus dem Treibhaus Gastkünstler für das Treibhaus am Jungen Schauspielhaus Düsseldorf.    mehr


Coach der Jugendtheaterperformancegruppe Bad Luck bei Unart 2012 Staatsschauspiel Dresden    mehr


Lehraufträge Leibniz Universität Hannover 'Medientheater'       mehr

2010/ Mediale Darstellungsformen

2011/ Projektion im Theater

2012/ Medien a. d. Bühne-Interactiv stage

                                                                                                     


Lecture: Playing Shakespeare.Vom kreativen Austausch zwischen Computerspielen & Theater. Subotron, Museumsquartier, Wien.




Theater- & Medienlabor für Kinder und Jugendliche im Rahmen der Winterakademie 6 Theater an der Parkaue, Berlin, 2011  mehr


Workshop zum Begriff 'Prozess' auf der Konferenz "Kunstvermittlung als künstlerische Praxis", Theater an der Parkaue, Berlin, 2010   mehr


Kunstvideo 'Der Frühling ist da!' im Rahmen von Tanzbremen 2010  mehr



Leitung 'Medienwerkstatt Berlin', Kulturwerk GmbH des bbk berlins (Berufsverband Bildender Künstler Berlins)   mehr


Training von KünstlerInnen und Künstlern in der Realisation von Kunstvideos und medialer Rauminstallationen


Coaching von Kinder & Jugendperformance- gruppen im Rahmen von Unart 2010 & 2012 Staatsschauspiel Dresden  mehr